Wer hinter mein-schweden.de steckt

Ich heiße Erik und fahre seit über dreißig Jahren nach Schweden. Unser Ferienhaus steht in einem Dorf in der Gemeinde Karlskrona in Blekinge, etwa eine halbe Stunde nördlich der Stadt. Direkt am Wasser liegt es nicht, aber bis zum Wasser kann ich laufen.

Auf dieser Seite steht, was ich in all den Jahren über Anreise, Ferienhaus und Alltag in Schweden gelernt habe. Dazu kommen Ratgeber für alle, die länger bleiben oder ganz nach Schweden ziehen wollen.

Mein Schweden ist der Süden

In Blekinge steht das Haus. Durch Skåne fahre ich jedes Mal, wenn ich in Trelleborg von der Fähre komme, und nach Norden geht es Richtung Kalmar, zum Beispiel zum riesigen Outlet in Kosta. An Regentagen lohnt sich Rödeby Antikt bei Karlskrona. Schweden hat eine Loppiskultur, bei der man staunt, was alles im Umlauf ist. Mehr zur Region steht in meinem Artikel über Urlaub in Blekinge.

Die Schweden erlebe ich als zurückhaltend, aber herzlich. Im Süden sind sie deutsche Gäste gewohnt. In Skåne trifft man so viele deutsche Urlauber, dass ich über die Jahre einige Kontakte geknüpft habe.

Stockholm und Göteborg kenne ich auch, aber längst nicht so gut wie den Süden. Wenn ich über diese Städte schreibe, stütze ich mich stärker auf Recherche.

Wie ich hinkomme

Nach Schweden nehme ich meistens eine Fähre am Morgen, von Rostock nach Trelleborg, mit TT Line oder Stena Line. Ich will am Haus sein, bevor es dunkel wird. In den Waldgebieten sind Elche auf der Fahrbahn gefährlich, und dieses Risiko will ich im Dunkeln nicht eingehen.

Ab Trelleborg sind es etwa dreieinhalb Stunden bis zum Haus, mit Pausen etwas mehr. Meistens halte ich in Karlshamn und kaufe beim ICA ein paar Lebensmittel ein. Wie sich die beiden Reedereien unterscheiden, habe ich im Vergleich der Fähren Rostock-Trelleborg aufgeschrieben.

Nach dem Winter ist das Haus kalt und das Wasser abgestellt. Zuerst kommt das Wasser wieder an, dann der Kamin, der das Haus schneller warm bekommt als die Heizungen. Wenn ich im Winter nicht da bin, stehen die Heizungen auf Frostschutz, etwa sechs Grad, und ein Nachbar schaut regelmäßig nach dem Rechten. Wie ich das Haus winterfest mache, steht ausführlich in einem eigenen Artikel.

Stromausfälle habe ich dort schon erlebt. Mit Kamin und Kerzen ist man gut gerüstet, und lange gedauert haben sie meistens nicht.

Was sich in dreißig Jahren verändert hat

Manches merkt man nur, wenn man lange genug immer wieder hinfährt.

  • Die Fähre: Auf der Strecke Rostock-Trelleborg fuhr früher Scandlines, heute ist es Stena Line. Gebucht wird online, und am Hafen stehen Automaten, wo früher Mitarbeiter waren.
  • Die Überfahrt: Früher gab es einen Katamaran. Der war schnell, aber bei Seegang weit unruhiger als die großen Schiffe heute. Die neueren Fähren haben gute Stabilisatoren, unruhige See ist dort meist nicht so wild.
  • Bezahlen: Mit Bargeld kommt man oft nicht mehr weit, vieles geht nur noch mit Karte oder Swish. Auf dem Loppis zahlt man dagegen oft noch bar, manchmal sogar in Euro.
  • Behörden und Banken: Ohne Personnummer und BankID ist heute vieles mühsamer als früher, von Swish bis zur Kontoeröffnung.

Schwedisch, mit Umwegen

Ich spreche Schwedisch, aber der Weg dahin war alles andere als gerade. Angefangen habe ich mit Duolingo, bin bald zu Babbel gewechselt, weil es strukturierter ist, und habe später zwei Online-Intensivkurse der VHS in Berlin gemacht, A2 und B1, als Bildungsurlaub. Dazwischen habe ich immer wieder aufgehört und später neu angefangen.

Am schwersten war die Aussprache. Die Sprachmelodie hat mit der deutschen wenig gemeinsam. Dazu kommt, dass die Schweden sehr gut Englisch sprechen und wechseln, sobald sie merken, dass du kämpfst. Mein Rat: Bleib trotzdem beim Schwedisch. Was bei mir funktioniert hat und was nicht, steht in meinem Erfahrungsbericht zum Schwedischlernen.

Wie die Artikel entstehen

Meinen Wohnsitz habe ich in Deutschland. Artikel, die im Kern auf meiner eigenen Erfahrung beruhen, tragen am Ende die Markierung „Selbst erlebt“: die Fähre, das Ferienhaus, Südschweden, Winter und Feiertage, das Schwedischlernen. In den übrigen Artikeln steht Selbsterlebtes in Ich-Form im Text.

Bei Behördenthemen wie Personnummer, Steuererklärung oder Krankenversicherung stütze ich mich auf die zuständigen Stellen. Fristen, Gebühren und Formulare nehme ich von dort, nicht von anderen Blogs. Oben im Artikel steht, wann ich den Stand zuletzt geprüft habe und welche Behörde zuständig ist.

Neben den Artikeln gibt es kleine Rechner und Planer, etwa für die Anreisekosten oder für ein eigenes Haus in Schweden. Sie sind kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Womit ich die Seite finanziere, steht offen unter So finanziere ich diese Seite.

Schreib mir

Wenn du etwas anders erlebt hast, als es hier steht, oder eine Angabe nicht mehr stimmt, schreib mir an kontakt@mein-schweden.de. Ich korrigiere Artikel, wenn jemand aus der Praxis widerspricht. Aus eigener Erfahrung helfen kann ich am ehesten bei Fragen zur Fähre über Trelleborg, zu Blekinge und zum Ferienhaus.